Mission & Vision

Wir sind Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen der Universität Tübingen. Wir sind begeistert von der Idee einer Nachhaltigen Entwicklung und haben Lust mehr darüber zu erfahren, Dinge zu hinterfragen, Wissen und Ideen zu teilen und verschiedene Ansätze zu diskutieren. Wir als Organisationsteam wollen mit unserem Engagement einen Beitrag zur Umsetzung des Leitbildes der Nachhaltigen Entwicklung und dessen Verankerung an unserer Universität leisten. Den Rahmen für unser Handeln bildet unter anderem die im Jahr 2015 von den Vereinten Nationen verabschiedete Agenda 2030, mit ihren 17 Nachhaltigkeitszielen (engl. Sustainable Development Goals – SDGs).

Vor dem Hintergrund sozialer Ungleichheit, Klimawandel und Finanzkrise sehen wir die Herausforderung unserer Zeit darin, Lösungsansätze zu entwickeln, die das Wohlergehen der jetzt lebenden Menschen und das zukünftiger Generationen ermöglichen und die natürliche Umwelt schützen. Wie kann ein gutes Leben für alle aussehen?

Um dieser Idee einen Schritt näher zu kommen, müssen unterschiedliche Dimensionen in ihrer Interdependenz mitgedacht, Fachgrenzen überwunden und Personen mit ihren unterschiedlichen Blickwinkeln und Erfahrungen zusammengebracht werden.

Bei let’s nez und nezWERK möchten wir daher Verbindungen schaffen:

  • zwischen sozialer, ökonomischer und ökologischer Nachhaltigkeit;
  • zwischen verschiedenen Fach- und Denkschulen zugunsten neuer kreativer Ansätze;
  • zwischen Menschen unterschiedlicher Denkweisen, zwischen Interessierten und Erfahrenen, Kreativen und Fragenden, Begeisterungsfähigen und Engagierten.

In einer offenen und kreativen Atmosphäre möchten wir Menschen jeden Alters dazu inspirieren sowohl einen Handlungsbedarf wie auch die Handlungsoptionen auf politischer, gesellschaftlicher und individueller Ebene zu beleuchten, zu erkennen und zu diskutieren. Unsere Veranstaltungen sollen die globale Tragweite des eigenen Lebensstils aufzeigen und dazu inspirieren in Alltag, Arbeit, Ausbildung, Studium und gesellschaftlichem Engagement praktische Konsequenzen daraus zu ziehen.

Um dies zu ermöglichen, werden den Teilnehmenden Ansatzpunkte für ein Engagement in Tübingen und Umgebung unter dem Gesichtspunkt nachhaltiger Entwicklung aufgezeigt und dadurch die Infrastruktur für einen gewinnbringenden Einsatz für die Gesellschaft gelegt.

Informationen zum Barriereabbau auf unseren Veranstaltungen

Es ist uns wichtig, bestehende Barrieren auf unseren Veranstaltungen zu erkennen und möglichst transparent zu kommunizieren, welche davon leider weiterhin bestehen, und welche davon wir aktuell aktiv abbauen.

Das gesamte Programm unserer nächsten Veranstaltung soll für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung uneingeschränkt zugänglich sein. Sofern Veranstaltungspunkte in Präsenz stattfinden, achten wir auf barrierefreie Gebäude/Räume/Toiletten, ausreichend Zeit für Wege, und eine Awareness-Struktur in Gruppenformaten.

Wir legen außerdem Wert darauf, dass es in all unseren Veranstaltungsgebäuden geschlechtsneutrale Toiletten gibt.

Wir begreifen unsere Veranstaltungen auch als Lernräume für antidiskriminierende Sprache und antidiskriminierendes Verhalten. Aktuell entwickeln wir hierzu ein umfassendes Konzept, um im Rahmen unserer Möglichkeiten rassistischen, sexistischen, queerfeindlichen, klassistischen und ableistischen Strukturen entgegenzuwirken. Wir möchten, dass alle Menschen ohne Angst vor Othering oder anderen diskriminierenden Verhaltensmustern bei unseren Veranstaltungen mitwirken und teilnehmen können. In diesem Zuge arbeiten wir auch an einem Konzept für ein Awareness-Team während der Erstiakademie. Wir wollen in jedem Falle Ansprechpartner*innen bieten, die dafür geschult sind vermittelnd und unterstützend einzuschreiten, wenn es doch zu diskriminierendem Verhalten kommt oder unerwartete Barrieren auftauchen. Unser aktuelles Konzept zur Awarenessarbeit findest du hier: Awarenesskonzept nez (nach Bremen).

Was wir aktuell leider nicht gewährleisten können ist ein Zugang für Menschen mit Sehbeeinträchtigung sowie für Menschen die kein Deutsch sprechen. Außerdem können wir – entgegen unserer vorangehenden Ankündigungen – leider im Rahmen unserer nächsten Erstiakademie auch keine Dolmetscher*innen für Menschen mit Hörbeeinträchtigung anbieten. Wir verstehen den Barriereabbau in unserem Verein und auf unseren Veranstaltungen als umfassenden Prozess – wir stehen in diesem Prozess noch am Anfang und werden uns in den nächsten Monaten und Jahren weiterbilden um zu lernen, ob und wie wir auch die noch bestehenden Barrieren abbauen können.

Weil es sicherlich noch Barrieren auf unseren Veranstaltungen gibt, derer wir uns (noch) nicht bewusst sind, möchten wir dich explizit um kritische Anmerkungen und Anregungen bitten. Auch für sonstige allgemeine oder persönliche Fragen zum Thema „Barriereabbau bei nez“ stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Schreib uns einfach über den Button unten eine Mail und wir melden uns bei dir.

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