Mission & Vision

Wir sind Studierende unterschiedlicher Fachrichtungen der Uni Tübingen und begeistern uns für die Idee einer Nachhaltigen Entwicklung. Damit ist eine Entwicklung gemeint, die ein gutes Leben für Alle jetzt und in Zukunft lebenden Menschen ermöglicht.

Mit der Agenda 2030 haben die Vereinten Nationen 17 Nachhaltigkeitsziele (engl. Sustainable Development Goals – SDGs) verabschiedet, die ebenfalls diesen Anspruch haben. Allerdings stehen einzelne Ziele im Widerspruch miteinander, wie z.B. ist die Vereinbarkeit von wirtschaftlichem Wachstum mit guten Arbeitsbedingungen und der Reduktion des Ressourcenverbrauch äußerst fraglich.

Genau hier setzen unsere Veranstaltungen let’s nez und nezWERK an: Hier wollen wir Räume schaffen, in denen diese Zielkonflikte thematisiert, alternative Lösungswege diskutiert und Fähigkeiten zur Mitgestaltung zukunftsfähiger Gesellschaftsformen angeeignet werden können.

Egal ob begeistert engagiert, vorsichtig interessiert oder fragend skeptisch: In einer offenen und kreativen Atmosphäre möchten wir Menschen jeden Alters dazu einladen, sowohl einen Handlungsbedarf wie auch die Handlungsoptionen auf struktureller und individueller Ebene zu beleuchten. Und darüber hinaus dazu inspirieren in Alltag, Arbeit, Ausbildung, Studium und gesellschaftlichen Engagement praktische Konsequenzen daraus zu ziehen.

Dabei ist die Frage: „Was kann ich im Rahmen meiner Möglichkeiten tun“ ist ein guter Anfang, kann allerdings schnell dazu führen, dass Menschen auf einer individuellen Ebene bleiben, ihren Konsum reduzieren und die vielfältigen Möglichkeiten, auf einer politischen Ebene die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mitzugestalten, gar nicht kennenlernen. Deshalb ist uns wichtig, möglichst früh eine kollektive Ebene anzusprechen: „Was können wir im Rahmen unserer Möglichkeiten tun?“

Zentrales Anliegen unserer Veranstaltungen ist es daher, den Teilnehmenden Ansatzpunkte für Engagement in Tübingen und Umgebung unter dem Gesichtspunkt Nachhaltiger Entwicklung aufzuzeigen und für kollektives Handeln zu begeistern.

Jetzt mitmachen!

Informationen zum Barriereabbau auf unseren Veranstaltungen

Es ist uns wichtig, bestehende Barrieren auf unseren Veranstaltungen zu erkennen und möglichst transparent zu kommunizieren, welche davon leider weiterhin bestehen, und welche davon wir aktuell aktiv abbauen.

Das gesamte Programm unserer nächsten Veranstaltung soll für Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung uneingeschränkt zugänglich sein. Sofern Veranstaltungspunkte in Präsenz stattfinden, achten wir auf barrierefreie Gebäude/Räume/Toiletten, ausreichend Zeit für Wege, und eine Awareness-Struktur in Gruppenformaten.

Wir legen außerdem Wert darauf, dass es in all unseren Veranstaltungsgebäuden geschlechtsneutrale Toiletten gibt.

Wir begreifen unsere Veranstaltungen auch als Lernräume für antidiskriminierende Sprache und antidiskriminierendes Verhalten. Aktuell entwickeln wir hierzu ein umfassendes Konzept, um im Rahmen unserer Möglichkeiten rassistischen, sexistischen, queerfeindlichen, klassistischen und ableistischen Strukturen entgegenzuwirken. Wir möchten, dass alle Menschen ohne Angst vor Othering oder anderen diskriminierenden Verhaltensmustern bei unseren Veranstaltungen mitwirken und teilnehmen können. In diesem Zuge arbeiten wir auch an einem Konzept für ein Awareness-Team während der Erstiakademie. Wir wollen in jedem Falle Ansprechpartner*innen bieten, die dafür geschult sind vermittelnd und unterstützend einzuschreiten, wenn es doch zu diskriminierendem Verhalten kommt oder unerwartete Barrieren auftauchen. Unser aktuelles Konzept zur Awarenessarbeit findest du hier: Awarenesskonzept nez (nach Bremen).

Was wir aktuell leider nicht gewährleisten können ist ein Zugang für Menschen mit Sehbeeinträchtigung sowie für Menschen die kein Deutsch sprechen. Außerdem können wir – entgegen unserer vorangehenden Ankündigungen – leider im Rahmen unserer nächsten Erstiakademie auch keine Dolmetscher*innen für Menschen mit Hörbeeinträchtigung anbieten. Wir verstehen den Barriereabbau in unserem Verein und auf unseren Veranstaltungen als umfassenden Prozess – wir stehen in diesem Prozess noch am Anfang und werden uns in den nächsten Monaten und Jahren weiterbilden um zu lernen, ob und wie wir auch die noch bestehenden Barrieren abbauen können.

Weil es sicherlich noch Barrieren auf unseren Veranstaltungen gibt, derer wir uns (noch) nicht bewusst sind, möchten wir dich explizit um kritische Anmerkungen und Anregungen bitten. Auch für sonstige allgemeine oder persönliche Fragen zum Thema „Barriereabbau bei nez“ stehen wir jederzeit gerne zur Verfügung.

Schreib uns einfach über den Button unten eine Mail und wir melden uns bei dir.