nezWerk 2021? Leider Nein...

Leider wird es auch im Frühjahr 2021 keine Projekttage für Nachhaltige Entwicklung nezWerk geben.

In Anbetracht der immer noch kritischen und komplexen pandemischen Lage, haben wir uns entschlossen, für das Frühjahr 2021 kein großes Projekt zu organisieren. Wir als nezTeam nehmen uns stattdessen in den nächsten Monaten Zeit, um kleinere Ideen auszuprobieren, uns intern weiterzubilden und einen guten Grundstein dafür zu legen, im Herbst 2021 die nächste – und hoffentlich wieder in voller Pracht erstrahlende – Erstsemesterakademie let’s nez steigen zu lassen.

Wir hoffen auf euer Verständnis und freuen uns, wenn ihr euch auf unseren Social Media über die Aktivitäten unserer Initiative auf dem Laufenden haltet!


Let‘s nez 2020 konnte erfolgreich in der Corona-Edition stattfinden!! Yippie!

Vom 20.-24.10 hat auch in diesem Jahr die Erstiakademie für Nachhaltige Entwicklung stattgefunden – unter ganz besonderen Bedingungen und mit einem ausgeklügelten Hygienekonzept. Wie es war berichtet eine Teilnehmerin!

Ronja, 18, studiert Jura im ersten Semester, und ist seit November ein neues nezTeil:

„Zum Zeitpunkt der Akademie war ich gerade erst nach Tübingen gezogen und die Veranstaltung war für mich etwas sehr Besonderes. Für mich war die Woche eine sehr gute Mischung aus Input einerseits und Austausch mit anderen Gruppenmitgliedern andererseits. Aufgrund der Pandemie-Bedingungen wurden wir für ein Großteil des Programms in Kleingruppen eingeteilt. Insbesondere um Anschluss zu finden (vor allem, da dies eine der wenigen Präsenzveranstaltungen für Erstsemester war) ist das sehr hilfreich gewesen. Außerdem konnten so die vorher in Workshops vermittelten Inhalte besser verarbeitet werden und man hat zusätzlich interessante Aspekte aus anderen Veranstaltungen, die man nicht selbst besucht hat, mitbekommen. Insgesamt hat mir besonders der sehr respektvolle Umgang innerhalb der Gruppen gefallen und ich fand es auch sehr schön bei mir und anderen Veränderungen in Denkmustern zu sehen. Ich habe mich schon die Wochen vorher sehr auf die Erstiakademie gefreut und auch meinen Verwandten und Freunden davon erzählt, wenn ich gefragt wurde, was ich in Tübingen denn jetzt unter diesen Bedingungen so mache. Es war eine super Möglichkeit für mich, hier anzukommen und auch in das Alleine-Wohnen reinzukommen, ohne gleich die ganze Zeit alleine zu sein – der nachhaltige Aspekt der Woche war dann natürlich noch das i-Tüpfelchen. Wissenserweiterung und –vertiefung mit sozialen Kontakten – das war let‘s nez für mich.Eine letzte Sache: Nachdem ich meiner Oma davon erzählt hatte, hat sie mich ein paar Wochen später angerufen und mir erzählt, dass sie sich jetzt auch informiert hat, wie sie nachhaltiger Leben kann, weil ihr die Themen, die mich interessieren, auch wichtig sind. Let‘s nez bewirkt also nicht nur unter Erstsemestern etwas!“


Zuwachs für das nez-Team? Kick-Off-Online-Treffen am 05.11.2020 um 19 Uhr

Du findest nez cool und hast selbst Lust dich in der Initiative zu engagieren? Wir sind immer glücklich über motivierte neue Mitglieder!

Bei unserem Kick-Off-Treffen können wir einander ein bisschen kennenlernen, und werden dir einen kleinen Einblick darin geben, was wir machen und wie unsere Arbeit abläuft [ca 19-19.45h]. Wenn du Lust hast, kannst du direkt im Anschluss in unsere Plenumssitzung reinschnuppern [ca 19.45-20.30h]. Yippie!

Hier ist der Link zum Online-Treffen: https://app.bbbserver.de/de/join/6a92050f-cbd3-4a01-90da-d71c8488ea34


13 Fluchtgeschichten in Tübingen - Ein multiperspektivischer Stadtrundgang

13 Fluchtgeschichten in Tübingen – Ein multiperspektivischer Stadtrundgang

Wie können wir eine nachhaltige Gesellschaft schaffen, in dem es jeder*m möglich ist, teilzuhaben? Und wie eine Welt, in der niemand fliehen muss? Ein Tübingen, in dem jede*r ankommt? All dies sind gesellschaftliche Utopien – und doch lohnt es sich, darüber zu sprechen!

Gemeinsam machen wir einen Stadtrundgang durch Tübingen, der das Thema Flucht auf unterschiedliche Art und Weise berührt. Welche Dimensionen hat Flucht weltweit? Welche vielfältigen Gründe gibt es? Und in welchem Bezug steht Tübingen zum Thema Flucht? Dazu werden wir Menschen und Orte in Tübingen besuchen, die persönliche Beziehungen zu Flucht(-geschichten) haben – und welche Bezüge hast Du? Es würde uns freuen, wenn du dir im Vorhinein Gedanken dazu machst: Gibt es Flucht- oder Migrationsgeschichten in deiner Familie?

Zusammen wollen wir diskutieren, Erfahrungen und Perspektiven austauschen und uns gegenseitig zum Nachdenken anregen: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Welches Morgen wollen wir gemeinsam schaffen?

Wir sind Philipp, Toni und Jana und studieren Ethnologie, Politikwissenschaft und Psychologie in Tübingen. Uns verbindet unser gemeinsames Engagement im Bereich Flucht und Migration. So sind wir nicht nur im Vorstand des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg und im Tübinger Asylzentrum aktiv – auch nahmen wir am Refugee-Buddy Programm der Uni Tübingen und im interkulturellen Jugendprojekt [lampedusa calling] teil. Gemeinsam möchten wir Tübingen zu einer Stadt machen, in der jede*r teilhaben kann – WÜRDEst du mitmachen?

Theoretischer Input

Praktisches Arbeiten

Aktive Diskussion


let‘s nez trotz Corona?

Yippie, unsere Vorbereitungen für let‘s nez 2020 sind bereits in vollem Gang.

Um den Corona- Auflagen gerecht zu werden und die Sicherheit aller Teilnehmenden zu gewährleisten haben wir einiges geplant. Unsere diesjährige Erstsemesterakademie wird, insofern es die Auflagen zu dem gegebenen Zeitpunkt zulassen werden, sowohl in Präsenz in kleinen Gruppen als auch teilweise online stattfinden. Zudem haben wir die Zahl der Teilnehmenden dieses Jahr auf maximal 80 beschränkt. Dies wird es uns ermöglichen angemessene Sicherheitsabstände einzuhalten und trotzdem einen persönlichen Austausch zwischen Teilnehmenden, Referierenden und dem Team zu schaffen.

An unserem vielfältigen Angebot an Workshops und anderen spannenden Formaten wird sich allerdings nichts ändern – also kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Euer nez-Team


nezWerk abgesagt

Liebe alle,

Aufgrund der aktuellen Situation sehen wir uns leider gezwungen, die für das Wochenende vom 17.-19. April 2020 geplanten Projekttage für Nachhaltige Entwicklung nezWerk abzusagen.

Auch wir von nez möchten in den aktuellen Krisenzeiten Verantwortung übernehmen. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass sich das Corona-Virus nicht weiter ausbreitet, um Gesundheitssysteme zu entlasten und Menschen zu schützen.

Wie es bei uns in den nächsten Wochen und Monaten weitergeht ist noch nicht absehbar – haltet euch gerne über unsere Website, unseren Newsletter, oder Social Media auf dem Laufenden.

Wir sind der Meinung, dass die soziale Dimension von nachhaltiger Entwicklung in solch herausfordernden Zeiten besonders wichtig wird – die aktuelle Lage erfordert viel Solidarität. Viele von uns haben jetzt die Möglichkeit, anderen zu helfen, die entweder stärker vom Virus gefährdet oder überlastet sind. Wir als Verein möchten versuchen weiterhin eine Plattform zur Vernetzung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu bieten. Wir wollen Möglichkeiten aufzeigen auch – oder vielleicht sogar gerade – jetzt Gesellschaft aktiv mitzugestalten und sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu engagieren. Deshalb werden wir in den nächsten Wochen unsere Social Media Seiten mit Ideen und Anregungen dazu bestücken – schaut vorbei!

Liebste Grüße, bis hoffentlich bald,
Euer nez-Team


02 Nudging

02 Nudging

Wir, oikos Tübingen, sind eine studentische Hochschulgruppe, die sich mit Nachhaltigkeit in all ihren verschiedenen Dimensionen – Umwelt, Soziales und Wirtschaft – auseinandersetzt. Dazu bieten wir verschieden interessante Veranstaltungen, wie Vorträge, Planspiele und eben auch Workshops an. Bei uns engagieren sich Studierende aus verschiedenen Fachbereichen und unterstützen die Initiative so mit ihrem individuellen ihrem Know-how und Input.

Bist du schon mal nur für Müsli in den Supermarkt gegangen und letztendlich doch vollbepackt aus dem Laden gekommen? Oder hattest du vor dich eigentlich möglichst klimaneutral fortzubewegen, aber die Billigflüge sind dann doch zu attraktiv und die Bahn zu teuer? Im Rahmen des NezWerk 2020 sprechen wir über verhaltenslenkende Methoden der Wirtschaft, im Speziellen über „Nudging“. Wir werden dich über die Grundzüge des Nudgings aufklären, dir zeigen, wie du selbst einen Nudge kreieren kannst und eine kleine Diskussionsrunde führen. Wenn du also schon immer mal wissen wolltest, wie wir uns in unserem Entscheidungsverhalten beeinflussen lassen – und wie diese Methoden aber auch genutzt werden können, um nachhaltiges Verhalten bei Konsumenten zu fördern, komm vorbei zu unserem Seminar.

Theorie

Praxis

Diskussion


08 Terra Preta

08 Terra Preta

– – Die Planung der Workshops für nezWerk 2020 ist noch in den letzten Zügen. Die Beschreibung für diesen Workshop wird in den nächsten Tagen ergänzt. Vielen Dank für euer Verständnis. – –

Theorie

Praxis

Diskussion


07 Ethik und Nachhaltigkeit tierischer Produkte

07 Ethik und Nachhaltigkeit tierischer Produkte

Ethik und Nachhaltigkeit des Konsums tierischer Produkte

Wir, das sind Julia und Thilo, arbeiten beide in der Wissenschaft. Julia ist zudem Ärztin. Nicht nur durch unsere berufliche Praxis, auch durch privates Interesse und Engagement haben wir in den letzten Jahren umfangreiches Wissen über den Themenkomplex Ernährung und Tierhaltung erworben. Um über Missstände, aber auch Chancen und Zukunftsvisionen in diesen Bereichen zu informieren, halten wir regelmäßig Vorträge oder geben Seminare. Unser Ziel ist es, im Sinne der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung etwas für Menschen, Tiere und Umwelt zu tun. Der Workshop soll im Rahmen kürzerer Vorträge und daran anschließender gemeinsamer Diskussionen Fragen rund um Ethik und Nachhaltigkeit des Konsums tierischer Produkte behandeln. Der Workshop beleuchtet, welchen Stellenwert Tiere – darunter insbesondere sog. Nutztiere – in unserer Gesellschaft haben. Er geht darauf ein, welche Entwicklungen das System der Massentierhaltung in den letzten Jahrzehnten genommen hat. Die Folgen dieser Entwicklung können wiederum aus der Perspektive der Nachhaltigkeit analysiert und bewertet werden. Ebenfalls Gegenstand des Workshops soll es sein, die bestehenden politischen Diskussionen rund um die angesprochenen Themen zu verbinden mit Fragen des individuellen ethischen Konsums. Für den Workshop ist kein spezifisches Vorwissen erforderlich, die Vortragseinheiten sind allgemeinverständlich und sollen die Grundlage für eine aktive, differenzierte Diskussion liefern.

Theorie

Diskussion


06 Cradle to Cradle: Klimapositiv statt Klimaneutral

06 Cradle to Cradle: Klimapositiv statt Klimaneutral

Wir sind Mitglieder der Regionalgruppe Tübingen der deutschlandweiten Cradle to Cradle NGO. Innerhalb des Vereins gibt es Veranstaltungen, bei denen wir uns fortbilden können und lernen, C2C in Workshops und anderen Formaten interaktiv zu vermitteln. Auch in unserer Regionalgruppe setzen wir uns thematisch mit Cradle to Cradle auseinander. Unsere Workshopkonzepte überarbeiten und aktualisieren wir regelmäßig. In unseren Workshops ist es uns wichtig, das Thema anhand von praktischen Beispielen zu veranschaulichen und uns auch kritisch damit auseinanderzusetzen.

Cradle to Cradle (C2C) ist ein innovatives Design- und Umweltschutzkonzept. Ziel von C2C ist es, alle Produkte so zu entwerfen, dass sie gesund für Mensch und Natur sind. Alle Materialen, die wir verwenden, sind schadstofffrei und können fortwährend in biologischen und technischen Nährstoffkreisläufen zirkulieren. Produkte, die einer Abnutzung unterworfen sind, gehören dem biologischen Kreislauf an und sind daher biologisch abbaubar (z.B. Kleidung, Reifen, Bücher). Produkte, die im technischen Kreislauf zirkulieren, bestehen aus sortenreinen Materialien, die immer wieder zu neuen Produkten verarbeitet werden können (z.B. Waschmaschine, Trinkflasche, Verpackungen). So gehen Materialien, also Ressourcen, nicht mehr verloren, sondern sind immer „Nahrung“ für ein neues Produkt. Unternehmen, die Produkte nach C2C-Standards herstellen, verwenden erneuerbare Energien, achten auf ein sauberes Wassermanagement und verfolgen Strategien zur sozialen Verantwortung. Bislang haben sich große Teile der Umweltbewegung hauptsächlich mit der Beschränkung unseres Handelns beschäftigt, mit Reduktion, Verzicht und der Beschreibung eines negativen ökologischen Fußabdruckes. Aber warum nur “weniger schlecht” sein, wenn wir auch “gut” sein können? C2C bietet die Möglichkeit, einen positiven Fußabdruck zu hinterlassen.

In diesem Workshop setzen wir uns mit folgenden Fragen auseinander: Was ist C2C? Wie unterscheidet sich C2C von anderen Umweltschutzkonzepten? Wie wird C2C bereits umgesetzt? Wie sieht die C2C-Produktzertifizierung aus? Welche Möglichkeiten gibt es für individuelles Engagement? In Gruppen werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Ideen für C2C-Produkte entwickeln.

Keine Vorkenntnisse erforderlich.

Theorie

Praxis

Diskussion