13 Fluchtgeschichten in Tübingen - Ein multiperspektivischer Stadtrundgang

13 Fluchtgeschichten in Tübingen – Ein multiperspektivischer Stadtrundgang

Wie können wir eine nachhaltige Gesellschaft schaffen, in dem es jeder*m möglich ist, teilzuhaben? Und wie eine Welt, in der niemand fliehen muss? Ein Tübingen, in dem jede*r ankommt? All dies sind gesellschaftliche Utopien – und doch lohnt es sich, darüber zu sprechen!

Gemeinsam machen wir einen Stadtrundgang durch Tübingen, der das Thema Flucht auf unterschiedliche Art und Weise berührt. Welche Dimensionen hat Flucht weltweit? Welche vielfältigen Gründe gibt es? Und in welchem Bezug steht Tübingen zum Thema Flucht? Dazu werden wir Menschen und Orte in Tübingen besuchen, die persönliche Beziehungen zu Flucht(-geschichten) haben – und welche Bezüge hast Du? Es würde uns freuen, wenn du dir im Vorhinein Gedanken dazu machst: Gibt es Flucht- oder Migrationsgeschichten in deiner Familie?

Zusammen wollen wir diskutieren, Erfahrungen und Perspektiven austauschen und uns gegenseitig zum Nachdenken anregen: In welcher Gesellschaft wollen wir leben? Welches Morgen wollen wir gemeinsam schaffen?

Wir sind Philipp, Toni und Jana und studieren Ethnologie, Politikwissenschaft und Psychologie in Tübingen. Uns verbindet unser gemeinsames Engagement im Bereich Flucht und Migration. So sind wir nicht nur im Vorstand des Flüchtlingsrats Baden-Württemberg und im Tübinger Asylzentrum aktiv – auch nahmen wir am Refugee-Buddy Programm der Uni Tübingen und im interkulturellen Jugendprojekt [lampedusa calling] teil. Gemeinsam möchten wir Tübingen zu einer Stadt machen, in der jede*r teilhaben kann – WÜRDEst du mitmachen?

Theoretischer Input

Praktisches Arbeiten

Aktive Diskussion


let‘s nez trotz Corona?

Yippie, unsere Vorbereitungen für let‘s nez 2020 sind bereits in vollem Gang.

Um den Corona- Auflagen gerecht zu werden und die Sicherheit aller Teilnehmenden zu gewährleisten haben wir einiges geplant. Unsere diesjährige Erstsemesterakademie wird, insofern es die Auflagen zu dem gegebenen Zeitpunkt zulassen werden, sowohl in Präsenz in kleinen Gruppen als auch teilweise online stattfinden. Zudem haben wir die Zahl der Teilnehmenden dieses Jahr auf maximal 80 beschränkt. Dies wird es uns ermöglichen angemessene Sicherheitsabstände einzuhalten und trotzdem einen persönlichen Austausch zwischen Teilnehmenden, Referierenden und dem Team zu schaffen.

An unserem vielfältigen Angebot an Workshops und anderen spannenden Formaten wird sich allerdings nichts ändern – also kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!

Euer nez-Team


nezWerk abgesagt

Liebe alle,

Aufgrund der aktuellen Situation sehen wir uns leider gezwungen, die für das Wochenende vom 17.-19. April 2020 geplanten Projekttage für Nachhaltige Entwicklung nezWerk abzusagen.

Auch wir von nez möchten in den aktuellen Krisenzeiten Verantwortung übernehmen. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass sich das Corona-Virus nicht weiter ausbreitet, um Gesundheitssysteme zu entlasten und Menschen zu schützen.

Wie es bei uns in den nächsten Wochen und Monaten weitergeht ist noch nicht absehbar – haltet euch gerne über unsere Website, unseren Newsletter, oder Social Media auf dem Laufenden.

Wir sind der Meinung, dass die soziale Dimension von nachhaltiger Entwicklung in solch herausfordernden Zeiten besonders wichtig wird – die aktuelle Lage erfordert viel Solidarität. Viele von uns haben jetzt die Möglichkeit, anderen zu helfen, die entweder stärker vom Virus gefährdet oder überlastet sind. Wir als Verein möchten versuchen weiterhin eine Plattform zur Vernetzung und Bildung für Nachhaltige Entwicklung zu bieten. Wir wollen Möglichkeiten aufzeigen auch – oder vielleicht sogar gerade – jetzt Gesellschaft aktiv mitzugestalten und sich im Rahmen der eigenen Möglichkeiten zu engagieren. Deshalb werden wir in den nächsten Wochen unsere Social Media Seiten mit Ideen und Anregungen dazu bestücken – schaut vorbei!

Liebste Grüße, bis hoffentlich bald,
Euer nez-Team


02 Nudging

02 Nudging

Wir, oikos Tübingen, sind eine studentische Hochschulgruppe, die sich mit Nachhaltigkeit in all ihren verschiedenen Dimensionen – Umwelt, Soziales und Wirtschaft – auseinandersetzt. Dazu bieten wir verschieden interessante Veranstaltungen, wie Vorträge, Planspiele und eben auch Workshops an. Bei uns engagieren sich Studierende aus verschiedenen Fachbereichen und unterstützen die Initiative so mit ihrem individuellen ihrem Know-how und Input.

Bist du schon mal nur für Müsli in den Supermarkt gegangen und letztendlich doch vollbepackt aus dem Laden gekommen? Oder hattest du vor dich eigentlich möglichst klimaneutral fortzubewegen, aber die Billigflüge sind dann doch zu attraktiv und die Bahn zu teuer? Im Rahmen des NezWerk 2020 sprechen wir über verhaltenslenkende Methoden der Wirtschaft, im Speziellen über „Nudging“. Wir werden dich über die Grundzüge des Nudgings aufklären, dir zeigen, wie du selbst einen Nudge kreieren kannst und eine kleine Diskussionsrunde führen. Wenn du also schon immer mal wissen wolltest, wie wir uns in unserem Entscheidungsverhalten beeinflussen lassen – und wie diese Methoden aber auch genutzt werden können, um nachhaltiges Verhalten bei Konsumenten zu fördern, komm vorbei zu unserem Seminar.

Theorie

Praxis

Diskussion


08 Terra Preta

08 Terra Preta

– – Die Planung der Workshops für nezWerk 2020 ist noch in den letzten Zügen. Die Beschreibung für diesen Workshop wird in den nächsten Tagen ergänzt. Vielen Dank für euer Verständnis. – –

Theorie

Praxis

Diskussion


07 Ethik und Nachhaltigkeit tierischer Produkte

07 Ethik und Nachhaltigkeit tierischer Produkte

Ethik und Nachhaltigkeit des Konsums tierischer Produkte

Wir, das sind Julia und Thilo, arbeiten beide in der Wissenschaft. Julia ist zudem Ärztin. Nicht nur durch unsere berufliche Praxis, auch durch privates Interesse und Engagement haben wir in den letzten Jahren umfangreiches Wissen über den Themenkomplex Ernährung und Tierhaltung erworben. Um über Missstände, aber auch Chancen und Zukunftsvisionen in diesen Bereichen zu informieren, halten wir regelmäßig Vorträge oder geben Seminare. Unser Ziel ist es, im Sinne der Erreichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung etwas für Menschen, Tiere und Umwelt zu tun. Der Workshop soll im Rahmen kürzerer Vorträge und daran anschließender gemeinsamer Diskussionen Fragen rund um Ethik und Nachhaltigkeit des Konsums tierischer Produkte behandeln. Der Workshop beleuchtet, welchen Stellenwert Tiere – darunter insbesondere sog. Nutztiere – in unserer Gesellschaft haben. Er geht darauf ein, welche Entwicklungen das System der Massentierhaltung in den letzten Jahrzehnten genommen hat. Die Folgen dieser Entwicklung können wiederum aus der Perspektive der Nachhaltigkeit analysiert und bewertet werden. Ebenfalls Gegenstand des Workshops soll es sein, die bestehenden politischen Diskussionen rund um die angesprochenen Themen zu verbinden mit Fragen des individuellen ethischen Konsums. Für den Workshop ist kein spezifisches Vorwissen erforderlich, die Vortragseinheiten sind allgemeinverständlich und sollen die Grundlage für eine aktive, differenzierte Diskussion liefern.

Theorie

Diskussion


06 Cradle to Cradle: Klimapositiv statt Klimaneutral

06 Cradle to Cradle: Klimapositiv statt Klimaneutral

Wir sind Mitglieder der Regionalgruppe Tübingen der deutschlandweiten Cradle to Cradle NGO. Innerhalb des Vereins gibt es Veranstaltungen, bei denen wir uns fortbilden können und lernen, C2C in Workshops und anderen Formaten interaktiv zu vermitteln. Auch in unserer Regionalgruppe setzen wir uns thematisch mit Cradle to Cradle auseinander. Unsere Workshopkonzepte überarbeiten und aktualisieren wir regelmäßig. In unseren Workshops ist es uns wichtig, das Thema anhand von praktischen Beispielen zu veranschaulichen und uns auch kritisch damit auseinanderzusetzen.

Cradle to Cradle (C2C) ist ein innovatives Design- und Umweltschutzkonzept. Ziel von C2C ist es, alle Produkte so zu entwerfen, dass sie gesund für Mensch und Natur sind. Alle Materialen, die wir verwenden, sind schadstofffrei und können fortwährend in biologischen und technischen Nährstoffkreisläufen zirkulieren. Produkte, die einer Abnutzung unterworfen sind, gehören dem biologischen Kreislauf an und sind daher biologisch abbaubar (z.B. Kleidung, Reifen, Bücher). Produkte, die im technischen Kreislauf zirkulieren, bestehen aus sortenreinen Materialien, die immer wieder zu neuen Produkten verarbeitet werden können (z.B. Waschmaschine, Trinkflasche, Verpackungen). So gehen Materialien, also Ressourcen, nicht mehr verloren, sondern sind immer „Nahrung“ für ein neues Produkt. Unternehmen, die Produkte nach C2C-Standards herstellen, verwenden erneuerbare Energien, achten auf ein sauberes Wassermanagement und verfolgen Strategien zur sozialen Verantwortung. Bislang haben sich große Teile der Umweltbewegung hauptsächlich mit der Beschränkung unseres Handelns beschäftigt, mit Reduktion, Verzicht und der Beschreibung eines negativen ökologischen Fußabdruckes. Aber warum nur “weniger schlecht” sein, wenn wir auch “gut” sein können? C2C bietet die Möglichkeit, einen positiven Fußabdruck zu hinterlassen.

In diesem Workshop setzen wir uns mit folgenden Fragen auseinander: Was ist C2C? Wie unterscheidet sich C2C von anderen Umweltschutzkonzepten? Wie wird C2C bereits umgesetzt? Wie sieht die C2C-Produktzertifizierung aus? Welche Möglichkeiten gibt es für individuelles Engagement? In Gruppen werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Ideen für C2C-Produkte entwickeln.

Keine Vorkenntnisse erforderlich.

Theorie

Praxis

Diskussion


05 Gewaltfreie Kommunikation

05 Gewaltfreie Kommunikation

Selbsterforschung und Kommunikation für sozial-ökologischen Wandel – ein Aktivismus-Workshop auf Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation

Zu meiner Intention: Ich möchte Menschen die Qualitäten von Achtsamkeit und Verbundenheit erfahrbar machen, weil sie mir selbst viel geben, und ich möchte dadurch zur Wirksamkeit von Engagement beitragen und zum sozial-ökologischen Wandel. Ich schöpfe meine Kenntnisse und Inspiration aus meiner Ausbildung und Praxis in Gewaltfreier Kommunikation, meiner Meditations- und Schweigeretreat-Praxis sowie meiner Aktivismuserfahrung.

Jenseits von richtig und falsch, liegt ein Ort. Dort treffen wir uns. – Jelaleddin Rumi Für welchen Wandel möchte ich mich einsetzen? Was treibt mich und andere an uns zu engagieren? Aus welcher Quelle kann Wandel kommen? Kann ich akzeptieren was ist und gleichzeitig transformativ wirken? Wie kann politische Diskussion zu einem Raum des verbindenden Austauschs werden? Erst erforschen wir unsere Intentionen und Quelle von Engagement und gesellschaftlichem Wandel. Darauf aufbauend erforschen wir, wie politische Diskussion zu einem verbinden Austausch werden kann. M. Rosenbergs Gewaltfreie Kommunikation wird uns dabei eine Hilfe sein, genauso wie kurze Achtsamkeitsübungen, Selbsterforschung und Austausch. Einzige Voraussetzung ist die Offenheit, das Interesse und die Bereitschaft sich mit diesen Fragen zu beschäftigen und darüber auszutauschen. Es sind keine Vorkenntnisse oder Vorerfahrungen notwendig. Ich freue mich auf einen lebendigen Workshop.

Theorie

Praxis

Diskussion


04 System Change

04 System Change

System change, not climate change! Wie wir angefangen haben und wie wir weiter machen.

Immer mehr Menschen gelangen zu der Überzeugung, dass wir unsere Wirtschaftsordnung ändern müssen, wenn wir mit der Klimakrise und der ständig wachsenden sozialen Unsicherheit fertig werden wollen. Doch wie könnte eine alternative aussehen, die nicht kommunistische Planwirtschaft heißt ? Und noch viel wichtiger: wie bewerkstelligen wir diese große Transformation? Bei unserem Workshop, den wir von der Gemeinwohlökonomie mit Fridays for Future Tübingen organisieren, wollen wir zunächst durch ein Spiel, und dann im Gespräch ausloten, wie eine neue, ökologisch und sozial nachhaltige Wirtschaftsordnung aussehen könnte. Danach möchten wir euch unser gemeinsames Projekt vorstellen, den Wirtschaftskonvent. Bei diesem gehts darum vorzumachen, wie in einem demokratischen Prozess die Wirtschaftsordnung grundlegend geändert werden könnte. Politik- oder Wirtschaftswissenschaftliches Vorwissen wird explizit nicht verlangt ! Wenn ihr welches habt, ist das auch nicht schlimm 😉 Wir freuen uns auf euer kommen 🙂

Theorie

Praxis

Diskussion


08 Konsumkritischer Stadtrundgang

08 Konsumkritischer Stadtrundgang

Gestaltung einer Station für einen konsumkritischen Stadtrundgang

Wir sind die Bildungsgruppe vom Weltladen Tübingen und bieten seit Anfang 2018 Stadtrundgänge an. In dieser Zeit haben wir einige neue Stationen entworfen unter anderem Wasser, CO2 oder Reise einer Jeans. Dieses Wissen wollen wir im Rahmen dieses Workshops weitergeben und in einem interaktiven Workshop eine neue Station mit den Teilnehmern zum Thema Müll erstellen. Dabei werden zu Beginn die grundsätzlichen Konzepte von Stationen bei konsumkritischen Stadtrundgängen vorgestellt. Anschließend wird in das eigentliche Thema “Müll” eingeführt und in kleineren Gruppen an dem Thema gearbeitet. Schließlich werden die einzelnen Aspekte herausgearbeitet, die wichtigsten und vor allem interessantesten Punkte identifiziert und die Station erstellt. Vorwissen ist dafür nicht erforderlich, aber Freude an Gruppenarbeit und an intensiven Diskussion.

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