05 Stadtrundgang Alternatives Wohnen

05 Stadtrundgang Alternatives Wohnen (in Präsenz)

Wie würdest Du gerne wohnen? Gut und bezahlbar? Gemeinschaftlich mit anderen? In kleiner Wohnung oder großer WG? Mit Gemeinschaftsräumen, Werkstätten, Gemüsegärten, Kindern, Hühnern? Mit Raum für Selbstentfaltung, Inspiration, Austausch, Kultur, Politik?

Das Mietshäuser Syndikat ist ein Verbund von bundesweit über 120 Wohnprojekten, wovon sich fünf Wohnprojekte mit rund 300 Bewohner*innen in Tübingen befinden. Ziel des Mietshäuser Syndikats ist es, bezahlbaren und selbstverwalteten Wohnraum im Sinne der solidarischen Ökonomie zu Verfügung zu stellen. Somit werden Gemeingüter im Bereich Wohnraum geschaffen. Zudem werden innerhalb der einzelnen Wohnprojekte diverse soziale, kulturelle und ökologische Ansätze und Projekte (Food Coops, Veranstaltungsräume, Umsonstläden, Bibliothek sozialer Bewegungen etc.) verfolgt. Die Exkursion umfasst eine Führung durch die Wohnprojekte Schellingstraße und Münze 13, auch verbunden mit Besichtigungen der „Projekte in den Projekten“ sowie Erläuterungen zu Hintergründen und Erfahrungen. Das Modell des Mietshäuser Syndikats wird erklärt, es wird kein Vorwissen vorausgesetzt und es gibt Raum für Diskussion und Fragen. Auf dem Weg durch die Stadt erfahrt ihr außerdem mehr zu Tübingens lebhafter Besetzungsgeschichte und bei Interesse über wohnungspolitische und stadtplanerische Entwicklungen.

Marie ist seit drei Jahren im Mietshäuser Syndikat aktiv, liebt das Leben in ihrem Wohnprojekt und beschäftigt sich mittlerweile auch im Studium mit wohnungs- und stadtpolitischen Fragestellungen (M. Sc. Planung und Partizipation).


06 Trans* und Inter - Rechte und Realitäten

06 Trans* und Inter – Rechte und Realitäten

Beschreibung folgt.


03 Hochschulen - digital und nachhaltig?!

03 Hochschulen – digital und nachhaltig?!

Beschreibung folgt.


02 Dekoloniale Perspektiven auf Entwicklungszusammenarbeit

02 Dekoloniale Perspektiven auf Entwicklungszusammenarbeit

Beschreibung folgt.


01 Nachhaltige Social Media Kommunikation

01 Nachhaltige Social Media Kommunikation

Swipen, wischen, liken: Das Netz, indem alles durchsickert, Plattformen-Hopping die Tagesordnung ist und Wirklichkeiten koexistieren können –  dort stellt sich die Frage, wie Dinge bestehen bleiben können und für einen nachhaltigen Effekt sorgen. In diesem Workshop werfen wir die Frage auf, wie Nachhaltigkeit in Sozialen Medien geschaffen werden kann und ob das überhaupt möglich und notwendig ist.


07 Klimaklagen

07 Klimaklagen

Im Workshop „Klimaklagen“ beschäftigen wir uns mit Gerichtsverfahren zum Klimawandel. In einer Einführung werden wir die verschiedenen Arten von sogenannten „Klimaklagen“ besprechen: Welche Ziele werden mit der Klage verfolgt?

Gegen wen richtet sich die Klage? Wir werden uns dann einige ausgewählte Klimaklagen genauer ansehen. Darauf aufbauend wollen wir in kleineren Gruppen herausarbeiten, welche Herausforderungen die Klimaklagen an unser Rechtssystem stellen: Welche Vorteile und welche Risiken bergen die Klimaklagen? Welche rechtlichen Grundlagen kommen für das begehrte Ziel in Betracht? Unter welchen Voraussetzungen können die Klimastreitigkeiten (mit Erfolg) vor Gericht ausgetragen werden?


08 Intelligentes Produktdesign für eine Welt ohne Müll

08 Intelligentes Produktdesign für eine Welt ohne Müll – Cradle to Cradle

Das Qualitäts- und Innovationskonzept „Cradle to Cradle“ (C2C) steht für kontinuierliche Stoffkreisläufe und positiv definierte Materialien, die für Mensch und Umwelt gesund oder wenigstens unschädlich sind. Dies umfasst die Nutzung erneuerbarer Energien, um Kreisläufe zu ermöglichen. Produkte sollten von Anfang an für den biologischen oder technischen Kreislauf entworfen werden. Der Workshop versteht sich als Einführung in C2C und damit verwandte Themenfelder und möchte Möglichkeiten für individuelles Engagement aufzeigen.


Podiumstalk "Aktivismus gleich Aktivismus?"

Podiumstalk Aktivismus gleich Aktivismus?

Bei unserem Podiumstalk wollen wir über unterschiedliche Formen des Aktivismus sprechen, und darüber, dass Nachhaltige Entwicklung mehrbeinhaltet als Klimaschutz. Unsere Gäste werden verschiedene inspirierende Möglichkeiten aufzeigen, sich für eine nachhaltigere Gesellschaft einzusetzen. In gemütlicher Atmosphäre erzählen sie von ihrer Arbeit- und reichlich Raum für neugierige Rückfragen ist auch gegeben. Der Podiumstalk wird als Video-Konferenz in die Kleingruppen übertragen. Unsere tollen Gäste sind:

Himadri Ketu | GlobalMatch – Entwicklungszusammenarbeit auf Augenhöhe
Kira Reneè Kurz | Feuer.zeug – fair, feminist, freiburg-based #pornstartup
Marie Graef | Mietshäusersyndikat und Recht-auf-Stadt-Aktivismus


10 Liebe, Lust, Leidenschaft: Alles kein Problem?

10 Liebe, Lust, Leidenschaft: Alles kein Problem?

Sexualität im Kontext von gesellschaftlichen Veränderungen, wie Rechtspopulismus , neuer identitärer Bewegung und Social Distancing.
Was bedeutet es aktuell, Lust und Leidenschaft aus zu leben und sich im Kontext von Pandemiebeschränkungen und gesellschaftlichen Rechtsruck eigene Möglichkeiten von Partnerschaft und Sexualität zu finden?
Sexuelle Gesundheit und sexuelle Bildung war schon immer von gesellschaftliche Strömungen beeinflusst. Moralische Werte und politische Interessen haben gerade im Bereich der Sexualität immer einen großen Einfluss auf das individuelle Verhalten von Menschen ausgeübt.
Mitte der 80 er Jahre hat die sogenannte AIDS-Pandemie eine vielfache Diskussion zur sexuellen Gesundheit ausgelöst. Sie hat zu diskriminierenden Verhalten gegenüber den sogenannten hauptbetroffenen Gruppen geführt aber auch zu einer enormen Stärkung und Politisierung der sogenannten queeren Bewegung beigetragen.
Was bedeutet in diesem Kontext die aktuelle Corona Pandemie für die sexuelle Gesundheit im weitesten Sinn. Ist es noch möglich,  frei und offen eigene sexuelle Wünsche um zu setzen oder ist dies aufgrund von Social Distancing und Lock Down weniger denn je möglich?
Der Workshop soll Gelegenheit geben, diese Themen zu diskutieren und auch Möglichkeiten aufzeigen, eigene Risiken einschätzen zu können und auch eigene Risiken einzugehen.
Wir möchten hier mit den Teilnehmenden des Workshops im Kontext von fundierten Wissen und gesellschaftlichen politischen Kontexten diskutieren und verschiedene Aspekte herausarbeiten.
Wir freuen uns auf Euch.
Lieben Gruß Gitta

Theoretischer Input

Praktisches Arbeiten

Aktive Diskussion


12 Planetary Health – warum die Klimakrise ein medizinischer Notfall ist und wie wir darüber berichten können

12 Planetary Health – warum die Klimakrise ein medizinischer Notfall ist und wie wir darüber berichten können  

Wir, Julia Böckmann und Jule Basenach, sind Medizinstudentinnen im 8. und 7. Semester. Die größte Bedrohung unserer Gesundheit im 21. Jahrhundert ist jedoch bisher nichts, was wir in der Uni lernen. Dass Klimawandel und Umweltverschmutzung direkte Folgen für unsere persönliche Gesundheit haben wissen zwar Viele, die konkreten Ausmaße sind auch uns jedoch noch einmal durch die Vorlesungsreihe der Planetary Health Academy in diesem Frühjahr klar geworden. Zusammen mit der Hochschulgruppe Health for Future wollen wir darüber aufklären, Strukturwandel herbeiführen und eine weitere, vielleicht persönlichere, Perspektive auf diese Themen aufzeigen. Unser Wissen haben wir also aus Seminaren, vielen Artikeln und Dokus und spannenden Gesprächen mit anderen, die bei dieser Bewegung dabei sind.

  • “Der Klimawandel ist die größte globale Gesundheitsbedrohung des 21. Jahrhunderts” – Richard Horton, Chefredakteur des “Lancet”

Gibt es zwischen heißen Sommern und vermehrten Herzinfarkten einen Zusammenhang? Wie kann ich durch meinen Nahrungskonsum eventuell schwer therapierbare Krankheiten vermeiden? Warum sind sich viele Menschen nicht bewusst darüber, dass „9 Millionen Menschen weltweit […] 2015 durch von Umweltverschmutzung verursachte Erkrankungen vorzeitig gestorben [sind]“? Welche Rolle sollte dies eigentlich in unserem Gesundheitssystem spielen? Welche Rolle kann das in unserer Kommunikation über den Klimawandel spielen? Denn die Grundlage von Gesundheit ist keine Tablette oder eine Operation, die Grundlage von Gesundheit ist das saubere Wasser, was ich zu trinken habe, die Luft, die ich atme, das Essen, was auf den Tisch kommt und erträgliche Außentemperaturen. Es geht nicht darum unserer modernen Medizin ihre Bedeutung abzusprechen, es geht darum verhinderbaren Erkrankungen einen Schritt voraus zu sein. Es geht um Gewinn von gesunden Lebensjahren.

Klimawandel, Umweltverschmutzung und Biodiversitätsverlust sind oft abstrakte Themen, die uns weit weg vorkommen. Wenn wir diese Themen nun aber aus der Perspektive unserer eigenen Gesundheit betrachten, sind sie plötzlich sehr persönlich und nah. Wenn es meinen eigenen Verwandten schlecht geht, dann macht mich das wütend, ich möchte etwas an der Situation ändern und das bringt vielleicht auch Menschen ins Handeln, die das Thema zuvor eher weniger berührt hat. Wir möchten hier als keine hochkomplexe Medizin betreiben, sondern uns über die Zusammenhänge klarer werden und überlegen, was das für uns in Zukunft für eine Rolle spielen soll. Wir freuen uns schon darauf mit euch darüber zu diskutieren!

Theoretischer Input

Praktisches Arbeiten

Aktive Diskussion